Freunde zu Google+ exportieren: Facebook blockiert Facebook Friend Exporter

Die Einführung von Google+ löste nicht nur eine Jagd nach Einladungen zur Anmeldung aus, sondern regte auch den Einfallsreichtum derer an, die das neue soziale Netzwerk von Google testen wollten, ohne zu viel Zeit in das manuelle Hinzufügen von Kontakten zu investieren.
So entstand ein Plugin, um Freunde von Facebook nach Google+ zu exportieren, indem eine Chrome-Funktion genutzt wurde. Auf diese Weise konnte man auf die eigene Kontaktliste bei Facebook zugreifen: eine fertige Liste ohne Mühe.
Offensichtlich erfreute sich die Verbreitung des Facebook Friend Exporter – so der Name des von Mohamed Mansour entwickelten Plugins – nicht gerade großer Beliebtheit im Hauptquartier von Facebook, das beschloss, die Funktion des Plugins zu blockieren, indem es den Export der Kontaktliste unterband und die Richtlinien änderte, auf die in solchen Fällen Bezug genommen wird.
Die Gegenwehr sollte keineswegs überraschen: Das Gegenteil wäre eher seltsam gewesen.
Der Entwickler hinterließ auf der offiziellen Seite, von der aus man den Facebook Friend Exporter für Chrome herunterladen kann, eine Nachricht an alle, in der er klarstellte, dass das Plugin wahrscheinlich ab dem 5. Juli nicht mehr richtig funktionieren würde, da Facebook (seiner Version zufolge) begonnen hätte, die E-Mails der eigenen Freunde aus dem Profil im sozialen Netzwerk zu entfernen.
Wir möchten daran erinnern, dass der Facebook Friend Exporter nicht nur für den Export zu Google+ verwendet wird: Dies ist nur die jüngste Neuerung, denn bis heute wurde der Dienst erfolgreich genutzt, um Kontakte (im CSV-Format) in andere soziale Netzwerke zu exportieren.
Stört also die „Reise“ zu Google Facebook?
Wenn und wann Google sich auch als soziales Netzwerk etabliert, wird es den gleichen Mechanismus zulassen?
Wahrscheinlich rhetorische, wenn nicht sogar vergebliche Fragen, da Google eine bereits an soziale Netzwerke „gewöhnte“ Nutzerschaft erreicht.
Den Weg ebnete zweifellos Facebook, das – mit zustimmungsfähigen oder weniger zustimmungsfähigen Methoden – heute versucht, seine Vormachtstellung zu behaupten.
Wenn es nur seine Nutzer in Bezug auf die Privatsphäre zufriedenstellen könnte – ein immer wieder heikles Thema für die Nutzer, die zu wenig davon beklagen – würde man wahrscheinlich, jenseits des Reizes des Neuen, keine freiere Alternative suchen.

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