Als Preisvergleichsseiten in der heimischen Weblandschaft auftauchten, wurden sie von vielen als etwas betrachtet, das bald wieder verschwinden würde. Doch dem war nicht so, ganz im Gegenteil.
Laut den offiziellen Daten des jährlichen Berichts, den das Politecnico di Milano dem Business-to-Consumer-E-Commerce widmet, sind es genau sie – die Online-Vergleichsportale – die für das Wachstum des italienischen Online-Dienstleistungssektors verantwortlich sind.
Genauer gesagt, basierend auf den Zahlen, hat dieser Sektor heute einen Wert von stolzen vier Milliarden Euro und sein Wachstum lag Jahr für Jahr bei 15%.
Preise vergleichen über das Web ist mittlerweile auch in Italien eine Gewohnheit geworden, und einige Marken (Assicurazione.it, Trivago.it, edreams.it nur um einige zu nennen) sind der Ausgangspunkt für diejenigen, die im Internet nach einer Autoversicherung, einer Reise oder einem Hotel suchen.
Gerade in diesen Tagen wurde die Einführung eines neuen horizontalen Dienstvergleichsportals, Facile.it (www.facile.it) bekanntgegeben, das sich nicht darauf beschränkt, nur eine Art von Dienstleistung zu vergleichen, sondern es dem Nutzer ermöglicht, den besten Tarif für Autoversicherungen, Motorradversicherungen, Tagesgeldkonten, Girokonten, Hypotheken und sogar Kredite zu finden.
Eine einzige URL also, um den kleinen oder großen Ausgaben unseres Alltags zu begegnen.
Genau darin liegt der Vorteil der Vergleichsportale: Sie ermöglichen nicht nur finanzielle Einsparungen (es geht um mehrere Hundert Euro bei einer Versicherung oder sogar Tausende bei einer Hypothek), sondern auch Zeitersparnis.
Können Sie sich vorstellen, wie viel Zeit es beispielsweise kosten würde, bei 18 Versicherungsgesellschaften auf „traditionellem“ Weg Angebote einzuholen? Also einmal mehr: Hoch das Web und, erlauben Sie uns zu sagen, auch die italienische Neigung, zu verstehen, welche Dinge wirklich nützlich sind.

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