7 Tipps von Mozilla zu

Mozilla unterstützt seit einigen Wochen eine Kampagne zur Sensibilisierung der Nutzer für Verschlüsselung und möchte heute mit Ihnen 7 Tipps teilen, die Ihnen helfen, Ihre Internetnutzung verschlüsselt und damit sicherer und geschützter zu gestalten.

Beginnend mit dem Grundprinzip ist es notwendig, klar zu erklären, was „Verschlüsselung“ ist, da dies ein Konzept ist, das weita meno abstrakt ist, als man denken könnte, und vielleicht nicht jeder weiß, wie sehr es mit der Privatsphäre eines jeden von uns verbunden ist. Beginnen wir mit seiner Definition: „Verschlüsselung ist die Technik der Darstellung einer Nachricht in einer Form, dass die darin enthaltenen Informationen nur vom Empfänger verstanden werden können.“ Verschlüsselung betrifft also die Codierung von Daten: Nur wer über die notwendigen Codes verfügt – der Absender und der Empfänger einer Nachricht – kann einen bestimmten Inhalt entschlüsseln. Einfach und geradlinig.

Wenn also ein Bundesrichter die Firma Apple auffordert, ein iPhone zu inspizieren und Informationen für eine Untersuchung bereitzustellen, fordert er die Firma auf, einen gefährlichen Präzedenzfall zu schaffen, der eine Bedrohung für die Privatsphäre der Nutzer darstellt: Unternehmen sollten ermutigt werden, die Sicherheit ihrer Produkte zu stärken und nicht zu untergraben.

Und es geht nicht nur um Geräte, sondern um das Internet als Ganzes: Wie viele wissen, setzt sich Mozilla für ein öffentliches und offenes Web ein, dessen Verteidigung auch bedeutet, potenzielle Bedrohungen zu identifizieren. Im Rahmen ihrer Kampagne zur Förderung der Verschlüsselung (advocacy.mozilla.org/encrypt) möchte Mozilla 7 Tipps teilen, um den Nutzern zu helfen, ihre Interneterfahrung verschlüsselter, also sicherer und geschützter, zu gestalten.

1)Verstehen, dass die Kommunikation verschlüsselt werden muss.Verschlüsselung ist die Codierung von Daten, die es nur Personen mit bestimmten Codes ermöglicht, auf eine Nachricht zuzugreifen. Die meisten modernen Kommunikationssysteme nutzen Verschlüsselung: iMessage, Signal und WhatsApp bieten beispielsweise verschlüsselte Nachrichtenübermittlungsdienste, während Facetime, Signal, Firefox Hello und Google Hangouts verschlüsselte Video-Dienste anbieten. E-Mails, Telefonate und SMS garantieren keinen so fortgeschrittenen Schutz.

2) Stellen Sie sicher, dass Ihre Software immer auf dem neuesten Stand ist.Software-Updates kann man mit dem Ölwechsel beim Auto vergleichen – im Moment mag es lästig erscheinen, aber auf lange Sicht ist es die beste Lösung. Durch regelmäßige Updates von Apps und Geräten profitieren Sie von den neuesten Erkenntnissen der Entwickler im Bereich Sicherheit. Viele moderne Apps und Betriebssysteme aktualisieren sich automatisch, um eine höhere Sicherheit zu gewährleisten.

3) Wenn Sie persönliche Informationen eingeben, müssen Sie sicherstellen, dass die Website die Verschlüsselung verwendet.Ohne Verschlüsselung sind alle privaten Daten, die an eine Website gesendet werden, gefährdet. Wenn neben der URL ein kleines Schloss erscheint, verwendet die Website Verschlüsselung und ist daher sicher.

4)Verstehen Sie, wie Online-Tracking funktioniert.Viele Websites verfolgen die Surfgewohnheiten des Nutzers, wenn dieser online ist. Manchmal erklären diese Websites dies offen, um die Daten für eine verbesserte Nutzererfahrung zu verwenden. Manchmal verfolgen sie die Navigation, ohne dass der Nutzer es merkt. Mozilla hat Mozilla Lightbeam entwickelt, ein einfaches Add-on, das dem Nutzer mitteilt, von wem und ob er verfolgt wird.

5) Nutzen Sie nach Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung.Die Zwei-Faktor-Authentifizierung – wie die Eingabe einer PIN auf dem Handy – bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene für Ihr Konto. So bräuchten potenzielle Schnüffler viel mehr als ein Passwort, um an die Daten zu gelangen, sie bräuchten das Telefon!

6) Nehmen Sie Passwörter ernst.Lange Passwörter sind am sichersten und man sollte nicht überall dieselbe Kombination verwenden.

7) Löschen Sie Konten, die Sie nicht mehr nutzen.Es passiert jedem, dass er ein Profil in einem sozialen Netzwerk erstellt, aber schnell das Interesse verliert. In diesem Fall müssen Sie, wenn das Profil nicht mehr genutzt wird, das Konto löschen. Viele Dienste und Apps verkaufen nämlich Nutzerdaten, auch wenn die Geräte nicht genutzt werden.

Heute ist das Internet eine der wichtigsten globalen öffentlichen Ressourcen: Es ist offen, frei und für den Alltag unverzichtbar. Es ist der Ort, an dem man sich unterhält, spielt, sein Bankkonto überprüft und einkauft. All dies ist dank einer Reihe von Leitprinzipien im Internet möglich, wie z. B. dem Bewusstsein, dass individuelle Sicherheit und Privatsphäre unverzichtbare Elemente sind.

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