Amazon plant angeblich, auch Lieferungen mit einem eigenen Dienst durchzuführen.
Amazon setzt seine Pläne fort, nicht nur im E-Commerce-Bereich keine Territorien zu verlieren, sondern seinen Kunden immer globalere Dienstleistungen anzubieten.
In diesen Stunden erfährt man tatsächlich, dass die Spitzen des Internet-Handelsriesen an neuen Lösungen für den Versandsektor arbeiten würden.
Die stets aktive – und tendenziell gut informierte – Redaktion von Bloomberg hat tatsächlich einen Artikel veröffentlicht, in dem erklärt wird, dass interne und vertrauliche Dokumente von Amazon-Mitarbeitern in die Hände geraten seien, aus denen hervorgeht, dass nach einer Alternative zu den „klassischen“ Spediteuren gesucht werde.
Dies ist keine absolute Enthüllung, da schon seit einiger Zeit über diese Möglichkeit gesprochen wird. Seit Monaten wird über die Option des Flugzeugleasings durch Amazon in Zeiten hoher Versandvolumina (z. B. zu Weihnachten) gemunkelt, um alles direkt verwalten und dabei auch sparen zu können.
Diesmal würde man jedoch darauf abzielen, einen echten permanenten Versandservice unter dem Namen Amazon zu etablieren, in direkter Konkurrenz zu UPS und FedEX.
Auf diese Weise könnten auch Händler auf dem Marktplatz alles einem einzigen „allgemeinen“ Kurier anvertrauen, was nicht nur jeden Prozess vereinfachen, sondern auch einen einzigen, für alle gleichen Dienst nutzen würde.
Laut diesen sehr frischen Gerüchten denkt man bei Amazon wirklich groß: Es ist die Rede vom Leasing von Lastwagen, Flugzeugen und Schiffen, um dann die Pakete an Lieferwagenflotten mit dem „gebrandeten“ Amazon-Logo anzuvertrauen.
Ein sicherlich sehr ehrgeiziges Projekt von weltweiter Tragweite, an dem der E-Commerce-Riese seit mindestens drei Jahren arbeitet und das laut Bloomberg – zumindest teilweise und experimentell in bestimmten Gebieten – bis Ende 2016 funktionieren könnte.
Pubblicato in Digitale Werkzeuge
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