Gerüchten zufolge könnten Facebook und WhatsApp bald die Integration des jeweils anderen beinhalten und sensible Daten aufnehmen. Wird das wirklich so sein?
Vor wenigen Tagen gab es Nachrichten über die Entscheidung des WhatsApp-Teams, die App komplett kostenlos zu machen.
Tatsächlich wurde die Abschaffung der jährlichen Gebühr für die Nutzung der sehr beliebten Instant-Messaging-Anwendung beschlossen.
Auf dem offiziellen Blog des Unternehmens wurde noch einmal klargestellt, dass trotz der Kostenlosigkeit keinerlei Werbung geschaltet wird; stattdessen wird an neuen Geschäftsmodellen gearbeitet, die die Begegnung zwischen Unternehmen und Nutzern des Dienstes fördern können.
In diesen Stunden wird jedoch bekannt, dass es wahrscheinlich kurzfristig weitere Neuigkeiten geben wird.
Aktuellen Gerüchten zufolge scheint ein Android-Entwickler eine neue Option innerhalb der Beta-Version 2.12.413 „entdeckt“ zu haben.
Diese neue Funktion würde es WhatsApp ermöglichen, einige sensible Daten und Informationen mit dem Social-Media-Giganten zu teilen.
Ein online durchgesickerter Screenshot zeigt tatsächlich eine Option, bei der man entscheiden kann, die aktiven Account-Informationen auf WhatsApp mit Facebook zu teilen, mit der Angabe, dass der Vorgang zur Verbesserung des Facebook-Nutzererlebnisses dient.
Es ist anzumerken, dass dieser Schritt nicht besonders „invasiv“ oder erzwungen erscheint, da es sich um eine optionale Funktion handelt: Um diesen Datenaustausch tatsächlich zu aktivieren, muss der Nutzer seine Zustimmung geben, indem er das Bestätigungsfeld im entsprechenden Kästchen ankreuzt.
Wenn die endgültige Version des Android-Updates also gleich der oben genannten Beta bleibt, gäbe es keinen automatischen Datenaustausch, sondern die Freigabe müsste explizit aktiviert werden.
Zum Zeitpunkt des Schreibens ist nicht bekannt, ob und wie diese Funktion tatsächlich in Betrieb genommen wird, da es sich um ein Gerücht und eine Testversion handelt.
Es ist auch nicht bekannt, wie die ausgetauschten Daten letztendlich verwendet werden und welche Informationen insbesondere zwischen den beiden Anwendungen ausgetauscht werden.
Alles noch in einem extrem frühen Stadium, das ist wichtig zu betonen.
Es könnte sich auch nur um eine Idee handeln, die nicht umgesetzt wird, vielleicht im Hinblick auf weitere neue mögliche Monetarisierungsbereiche infolge der Abschaffung der jährlichen Abonnementgebühr für WhatsApp.

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