Nach den Explosionen der **Boston-Bomben** bietet **Google** den Dienst **Person Finder** an, um über das Web bei der Suche nach Vermissten zu helfen.
Kurz nach den schrecklichen Explosionen von zwei Bomben in Boston , die den Verlauf des historischen Stadtmarathons überschattet hatten , schaltet sich auch Google ein, nicht nur um den Opfern und Verletzten Solidarität auszudrücken, sondern auch um mit den zur Verfügung stehenden Mitteln aktiv zu helfen.
Um die Meldung von vermissten Personen zu erleichtern, beschloss man in Mountain View kurzerhand, Person Finder zu reaktivieren, das für diesen tragischen Anlass in „Person Finder Boston Marathon„umbenannt wurde.
Wie bereits bei früheren Tragödien, wie z. B. dem Erdbeben in Japan und noch früher dem Erdbeben in Haiti, ist es in diesem Fall möglich, sich unter http://google.org/personfinder/2013-boston-explosions/ zu verbinden, um nach einer oder mehreren Personen zu suchen, von denen Sie nichts mehr gehört haben, indem Sie die Option „I’m looking for someone„auswählen.
Wenn Sie also Freunde oder Verwandte, die in Boston waren oder während des Marathons als Athleten oder Zuschauer anwesend waren, nicht mehr erreichen können, können Sie über diesen Link nach dem Namen der vermissten Person suchen, um deren Anwesenheit in der von Passanten oder Krankenhaus- und Polizeibeamten zusammengestellten Liste zu überprüfen.
Wenn Sie hingegen jemandem geholfen haben oder wissen, wo sich einige Personen untergekommen sind, können Sie deren Namen angeben, indem Sie auf den Link „I have information about someone„klicken.
Hier können Sie auch Ihren Namen angeben, um Familie und Freunden mitzuteilen, dass Sie in Sicherheit sind, da die Kommunikation in den ersten Stunden verständlicherweise schwierig war.
Natürlich erklärt Google als Meldepflichtiger, der auf externen Beiträgen von Personen beruht, dass es keine Verantwortung für die Richtigkeit der gemeldeten Informationen übernimmt.
In der Zwischenzeit verbreitet sich die mediale und cross-mediale Suche nach Vermissten auch auf Twitterrasend schnell: viele Tweets mit dem Hashtag #bostonmarathon, um Solidarität zu bekunden, aber auch nützliche Informationen zur Unterstützung derer zu verbreiten, die sie benötigen.

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