Achtung vor dem Virus Dorkbot, wenn Sie Skype verwenden: Die Malware gelangt auch in das Instant-Messaging-Programm. So erkennen Sie sie und was Sie tun können, um sie zu vermeiden.
Es gibt eine neue Cyber-Bedrohung, die sich schnell in vielen PCs einschleicht: Sie heißt Dorkbot und ist ein Virus der bereits bekannt ist.
Bis vor einiger Zeit nutzte Dorkbot die Plattform Facebook zur Verbreitung. Heute jedoch verbreitet sich diese Malware auch über Skype, wodurch sie immer gefährlicher wird.
Es ist entscheidend, diese Malware zu erkennen, um nicht in ihre Falle zu tappen, unabhängig davon, welche Plattform verwendet wird.
Dorkbot ist dafür bekannt, sich als Chatfenster zu tarnen. Dem verbundenen Nutzer wird tatsächlich ein Gespräch angeboten, das mit einer Nachricht beginnt – meist auf Englisch oder Deutsch –, die darauf abzielt, die Aufmerksamkeit des ahnungslosen Nutzers zu erregen.
Es handelt sich eher um einen kurzen Satz mit einem Link als um ein echtes Gespräch.
Im unglücklichen Fall eines Klicks auf diesen Link lädt man eine komprimierte Datei herunter, die aus einigen ausführbaren Trojaner-Dateien besteht.
Man hat es also mit einem auf dem eigenen PC installierten Spywareprogramm zu tun, und was noch schlimmer ist: Das bösartige Programm aktiviert außerdem die Verbindung zu einem Botnet.
In diesem zweiten Fall – der völlig automatisch und somit unvermeidbar ist – erscheint eine Nachricht, dass alle Dateien auf dem PC verschlüsselt wurden und dass man 200 Euro innerhalb eines kurzen Zeitraums, meist 24 oder 48 Stunden, zahlen muss, um wieder vollen Zugriff und Nutzung zu erhalten.
Wenn diese Frist abläuft und keine Zahlung erfolgt, werden die Dateien gelöscht.
Das IT-Sicherheitsunternehmen Sophos hat die Risiken und Gefahren hervorgehoben, die durch das Akzeptieren des anfänglichen Downloads im gefälschten Chatfenster entstehen.
Der einzige gültige Rat ist, den angehängten Link nicht zu öffnen und aufmerksam darauf zu achten, von welchem Kontakt die gefälschte Gesprächsanfrage gesendet wurde.

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