Der Titel Facebook könnte zu wenig wert sein, etwa 15 Dollar: starker Rückgang an der Wall Street für die Blue-Chip-Aktien des sozialen Netzwerks.
Ebenso disruptiv im Web wie fragil am Aktienmarkt: so könnte sich heute Facebook.
Der Riese im Bereich der sozialen Netzwerke hat nämlich an der Wall Street einen starken Rückgang erlitten, weil das Wochenmagazin „Barron’s“ eine spekulative Berechnung des tatsächlichen Wertes der Aktie gewagt hat.
Laut dem, was man liest, sollte jede Facebook-Aktie etwa 15 Dollar wert sein, gegenüber den aktuellen 21,46, Cent mehr, Cent weniger.
Eine solche Schätzung, zudem auf dem Titelblatt des Finanzwochenmagazins Barron’s veröffentlicht, reichte aus, um mehr als 5,5 Prozent an Handelswert zu verlieren.
Der erste Kritikpunkt von Barron’s bezieht sich darauf, dass das gesamte Facebook-Team auf die Nutzung des Mediums durch die Nutzer über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets unvorbereitet war.
Eine Verzögerung, die Facebook in eine nachteilige Position bringt, da es immer noch zu sehr an der Desktop-Version hängt statt an der immer mehr genutzten mobilen Version.
Trotz dieser katastrophistischen Sicht auf die Zukunft von Facebook muss man sagen, dass andere Beobachter – etwa Forbes – die Situation nicht so dramatisch sehen und die Ansicht von Barron’s nicht teilen.
Andererseits hat auch Mark Zuckerberg mehrfach betont, dass er entschieden an einer Verbesserung für eine optimale Nutzung der mobilen Plattform arbeiten will.
Der wirkliche Test wird vielleicht in etwa einem Monat kommen, wenn die Frist abläuft, während der den Mitarbeitern der Verkauf ihrer Aktien untersagt wurde: Ab dem 23. Oktober kann dann jeder entscheiden, ob er weiterhin Aktionär bleiben oder sein Paket verkaufen möchte.
Das wird höchstwahrscheinlich das erste Signal aus dem Inneren des Unternehmens zur Situation sein.

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