Mit Firefox OS 2.6 ist das Smartphone-Betriebssystem gestoppt

Mozilla stellt die Entwicklung des Betriebssystems Firefox OS für Smartphones mit Version 2.6 endgültig ein.

Kehren wir zur Frage nach dem Schicksal von Firefox OS, dem Smartphone-Betriebssystem der Mozilla Foundation, zurück.
Im vergangenen Dezember 2015haben wir berichtetüber die Umstände, nach denen ein Tweet von Ari Jaaksi (Senior Vice President) darauf hindeutete, dass das Entwicklungsteam des mobilen Betriebssystems Firefox OS nicht mehr lange daran arbeiten würde.
Die Alternative zu iOS, Android und Windows Phone hatte sich bei den Nutzern nicht durchgesetzt und so blieb dieses neuartige und offene Betriebssystem, wie alle Projekte der Mozilla Foundation, auf der Strecke.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung gab es jedoch unterschiedliche Interpretationen des genannten Tweets. Über soziale Kanäle gab es auch eine Klarstellung von einem Mitglied der italienischen Community, die an Firefox OS arbeitete. Darauf wurde am Ende des Artikels vom 10. Dezember eingegangen.
Heute jedoch gibt es endgültige Klarstellungen vom Mozilla PR-Team: Die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones wird mit der Version 2.6 eingestellt.
Es wird zudem klargestellt, dass diese Entscheidung auch den Firefox Marketplace auf verschiedenen Plattformen betreffen wird: Smartphones, Firefox Desktop und Firefox für Android.
Dies hat zur Folge, dass spezifische Apps für Firefox OS weiterhin aktualisiert werden, während alle anderen keine Upgrades mehr erhalten, nicht mehr heruntergeladen werden können und wahrscheinlich viele von ihnen nicht einmal mehr funktionieren werden.
Um die Situation besser zu erklären, hat Ari Jaaksi einen Beitrag auf dem offiziellen Mozilla-Blog geschrieben und veröffentlicht, der auch ein mögliches Zukunftsszenario für Firefox OS skizziert.
Die Plattform für Ideen und Entwicklung wird offen und frei für neue Beiträge bleiben, da für die kommenden Monate ein Arbeitsplan erstellt wird, der Firefox OS als Dreh- und Angelpunkt für Smart-TVs und andere Geräte vorsieht.
Nicht zufällig wird die Fortführung des mit Panasonic begonnenen Projekts für zukünftige Smart-TVs ausdrücklich erwähnt: Ein klares Beispiel dafür, dass die Forschung keineswegs abgeschlossen ist, sondern im Gegenteil bereits existierende und gut etablierte zukünftige Entwicklungen ermöglicht.

Die Möglichkeit, diese Arbeit im Bereich des sogenannten „Internet of Things“ einzusetzen, bleibt somit bestätigt, genau wie es in dem Artikel, den FullPress.info am 10. Dezember 2015 diesem Thema gewidmet hat, vorhergesagt wurde; dieser Artikel erhält angesichts dieser neuen und umfassenderen offiziellen Erklärungen nun die Bedeutung einer tatsächlich geprüften und bestätigten Voraussage.

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