Twitter: bald Tweets mit 10.000 Zeichen

Twitter und seinen Nutzern reichen 140 Zeichen nicht mehr aus: Die Richtung geht in Richtung 10.000 Zeichen.

Änderungen stehen auf der größten Microblogging-Plattform der Welt bevor: Es scheint, dass eine echte Revolution auf Twitter gestartet wird.
Man spricht schon seit mehreren Monaten darüber, aber in diesen Tagen werden die Gerüchte immer lauter und dringlicher: Es scheint, dass die 140-Zeichen-Grenze für die Erstellung einzelner Tweets bald überschritten werden könnte.
Das Hauptmerkmal von Twitter war von Anfang an die Bereitstellung von 140 Zeichen für die Erstellung eines Tweets: maximale Kürze, um eine schnellere Verbreitung von Nachrichten und Gedanken zu ermöglichen.
Es gab in den letzten Monaten mehr als eine Neuerung, einschließlich der Aktivierung der privaten Nachrichten, die anfangs nur zwischen Followern verfügbar und dann für jedermann geöffnet war.
Genau von diesem Punkt an wurde begonnen, die scheinbar unumstößliche 140-Zeichen-Grenze zu durchbrechen: Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass private Nachrichten umfangreicher, also weniger kurz, werden könnten, um flüssigere und umfassendere Mitteilungen zu ermöglichen.
Heute sprechen die Gerüchte von einem schrittweisen Übergang zu 10.000 Zeichen – der derzeit verfügbare Grenzwert für private Nachrichten zwischen Nutzern – auch für Tweets, die in der Timeline erscheinen sollen.
Während auf der einen Seite die Möglichkeit gegeben wird, den eigenen Gedanken klarer auszudrücken, hat auf der anderen Seite bereits eine Reihe von Nutzern ihren Unmut geäußert und erklärt, dass dadurch die Identität von Twitter verloren gehen würde.
Daher, so deuten jüngste Gerüchte an, würde das Twitter-Team an einer sehr schrittweisen Einführung des neuen Mechanismus arbeiten, indem beispielsweise die Möglichkeit gegeben wird, längere Sätze zu verfassen, diese aber in der Timeline in einer besonderen grafischen Form anzuzeigen: Es würden nur 140 Zeichen erscheinen, gefolgt von drei Punkten, die auf die Fortsetzung des Tweets hinweisen.
Wer den Rest der Nachricht lesen möchte, müsste also nur noch auf die Punkte klicken, um den Tweet sozusagen zu „erweitern“.
Eine ständig wachsende Zahl von Nutzern verwendet derzeit Apps und Drittanbieterdienste, um Statusmeldungen mit mehr als 140 Zeichen zu veröffentlichen; andernfalls greift man auf Bilder mit Text oder Screenshots zurück.
Insbesondere letztere Lösung erlaubt es Twitter nicht, die angebotenen Inhalte zu indizieren, es sei denn über eventuelle Bildunterschriften der Nutzer.

Angesichts dieser neuen und veränderten Kommunikationsbereitschaft hat das Twitter-Team daher begonnen, über die Möglichkeit nachzudenken, eine größere Anzahl von Zeichen zur Verfügung zu stellen, um so die Verwendung anderer Tricks zu vermeiden, die einerseits die interne Suche verschlechtern und andererseits sogar zu externen Diensten von Twitter umleiten könnten.
So könnte, angesichts der verschiedenen zu berücksichtigenden und zu fördernden Bedürfnisse, die Arbeit zur „Erweiterung“ von Tweets auf die 10.000-Zeichen-Grenze tatsächlich begonnen haben.

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